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ALEXANDERS SWING MACHINE


Als eine der ersten Adressen des Swing gilt seit vielen Jahren ALEXANDERS SWING MACHINE. Der Süddeutsche Posaunist und Arrangeur Alexander Katz gründete 1977 die Band und führte sie durch alle Wirren eines Bandlebens zu einem der vordersten Plätze des europäischen Mainstream.

Die Musik der Band besticht durch raffiniert geschriebene, dreistimmige Bläsersätze, die gleichzeitig viel Freiraum lassen für packende Soli. So wechseln Songs der Ellingtonia mit Evergreens von Gershwin, Berlin, Porter, Rogers und Kern, seltene Armstrong-Kompositionen mit Rhythm’n Blues-Versionen eines Louis Jordan oder Joe Thomas: satter, heißer Swing!

Der englische Trompeter Andy Lawrence und der US-amerikanische Saxophonist und Klarinettist Pierre Paquette bilden zusammen mit Alexander Katz die kraftvolle Front-Line, die Rhythm-Section mit Harald Schwer am Piano, Wolfgang Mörike am Kontrabass und an den Drums Bernard Flegar das swingende Rückgrat der Band.

Alexanders Swing Machine
 

Die Weltklasse der ALEXANDERS SWING MACHINE erklärt sich daher nicht nur aus der Präzision ihrer Musik, sondern vor allem aus der hohen Improvisations-Kunst der einzelnen Bandmitglieder, nach einem Urteil einer Jazzkritik „Explosivität der Solisten“. So erinnert Andy Lawrence an Harry James, Pierre Paquettes Saxophon an Benny Carter und Alexander Katz an den legendären Woody Herman-Posaunisten Bill Harris. Bernard Flegars kraftvolles Schlagzeugspiel ist inspiriert von seinem langjährigen Lehrer Barett Deems und seinem Freund, dem ehemaligen Count Basie Big Band-Drummer Butch Miles, Tommy Flanagan steht bei den melodiösen Klavier-Improvisationen Harald Schwers Pate; bei Wolfgang Mörike hört man in vielen Walking-Bass-Linien seinen langjährigen Lehrer Milt Hinton.

Das ist auch das Geheimnis, warum zahlreiche große Swing-Stars der 30er und 40er Jahre ALEXANDERS SWING MACHINE für ihre Europa - Tourneen ausgesucht haben; die Band war und ist nie Begleitband sondern gleichberechtigter Partner. So boten sich Joe Newman, Billy Butterfield, Arnett Cobb, Buddy Tate, Jay McShann, Billy Mitchell, Trummy Young, Butch Miles, Jake Hanna, Milt Hinton u.v.a. glanzvolle, heiße Soloschlachten in stundenlangen Battles mit ALEXANDERS SWING MACHINE. Allein der 1998 verstorbene, 96- jährige, US-amerikanische Saxophonist Benny Waters war siebzehn Mal, der New Yorker Tenor-Saxophonist Scott Hamilton dreimal mit ALEXANDERS SWING MACHINE auf Tournee.